Die Welt des Wolfs

Portal der Lichtfeinde

Ur-Lichtfeind
(Fürst der Finsternis)

Arman
Cerbero
Licus
Asuro





Im Spiel, wie auch im wirklichen Leben,
macht mancher einen Schritt daneben
und wen die Lust am Zipfel packt,
wird leicht von der Versuchung geplagt,
alle Hemmung und Moral zu ignorieren
und sich ganz in der Sinnenfreude zu verlieren.


Wer gern hoch in den Himmel guckt,
weil ihn der Hochmut und die Eitelkeit juckt,
der ist gern einem Bild von sich geneigt,
das ihn immer größer und schöner zeigt.


Ein solcher, der sich so verirrt,
wird leicht auch im Verstand verwirrt
und sieht im Wald das ganze Leben
und hört nicht nur auf nach Licht zu streben,
sondern hält das Gerede von der Lichtung
nur für eine nicht existente Dichtung.



Das ist kein Zufall, sondern das hat System,
es ist gewollt gerade von dem,
der in der Mitte dieser Gestalten
lässt seine Zauberkünste walten.

Als Fürst der Finsternis, wie man ihn nennt,
ist er es, der die Rezepte kennt,
wie man die Erde als Himmel verspricht
und den Schatten ausgibt als Licht.

Er kennt die Lichtung, denn er kommt von dort,
doch er verleugnet sie in des Waldes Ort,
wo er im Dunkel dirigiert den Schein
und Herr sein will, ganz er allein.



Die Feinde des Lebens und des Lichts
haben vier Gesichter:

Aus dem einen schaut die Maske der listige Verführung,
der raffinierten Illusion,
die den Spiegel als Wirklichkeit
und den Schatten als Licht anpreist.
(Licus)

Das andere hat drei Köpfe und wacht
über alles, was sich bewegt in der Nacht,
es steht auch an des Todes Tür,
bereit zu fressen was stirbt wie ein Tier.
(Cerbero)


Ein weiteres zeigt das Antlitz der kalten Macht,
Besitz und Reichtum dessen, der andere beherrschen will,
und im Haben das Sein erfüllt.
(Arman)

Das vierte ist die Fratze der nackten Gewalt,
brutal und ohne Erbarmen, zerstört ohne Sinn,
allein aus dem Trieb des Tötens und kaputt machens.
(Asuro)



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